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"Advenire hoaßt okemma" - Adventsingen 2018

Anspruchsvolles Programm beim Adventssingen in St. Konrad

Mit einem leisen und unspektakulären Zeichen, dem Anzünden der Kerze am Adventskranz, eröffnete Pastoralreferent Hans Anetzberger das traditionelle Adventssingen in St. Konrad. Organisatorin Sonja Ortmeier war es in bewährter Weise gelungen, viele zur Pfarrei gehörige musikalische Gruppen zu bündeln und ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm zusammenzustellen.

Die Singvögel fanden eine bayerische Übersetzung des Wortes Advent: "Advenire hoaßt okemma". Dazu passten die Grußworte von Pfarrer August Lindmeier, der auf die Bedeutung der Musik gerade in dieser Zeit hinwies. Lieder könnten, mehr als reine Worte, Herzen öffnen für die frohe Botschaft. Es bestehe die Gefahr, dass das Wesentliche untergeht und überhört wird. Gott müsse nicht erst ankommen, er sei schon da, wir bräuchten nur Augen und Ohren öffnen, um dies zu erfahren.

"Machet die Tore weit", so der eindrucksvolle und stimmgewaltige Aufruf des Chors (Peter Freudenstein/Sonja Ortmeier), unterstützt von der Bläsergruppe. Jugendlicher Farbtupfer waren dann erneut die Singvögel mit "Flog ein Vogel, blauer Vogel" und "Wäre die Freude nur immer so groß". Die Perlinger Stubnmusi unter Norbert Przybilla betonte mit ruhigen und volkstümlichen Weisen die besinnliche Seite der Adventszeit. Für einen wohltuenden Schwung sorgten Christian Vordermeier und seine Knopf-Tasten-Blos-Musi mit einem "Adventswalzer". Die klassische Komponente vertraten die Streicher: Hans-Georg und Hildegard Dederer, Elisabeth Merklein sowie Elisabeth und Philipp Ortmeier präsentierten die Stücke "Menuett" und "Pastorale". Ohne Flöten würde einer Adventsfeier etwas fehlen, dies bewiesen Katharina Kuhls und Anja Boshof-Ritzinger. Wichtig auch das Piano, mit dem Irmi Westermeier viele Beiträge wirkungsvoll unterstützte. Gehör verschafften sich die kräftigen Töne der Bläsergruppe unter Leitung von Michael Beck im "Englischen Gruß" und der "Herbergssuche". Auch kritische Gedanken beinhaltete das vorgestellte Repertoire: Das Lied "Unrecht beim Namen nennen" war als Appell an jeden Einzelnen gedacht. Hans Anetzberger sagte, es genüge nicht, die Lichter auf den Straßen wahrzunehmen. Es gelte selbst hell zu werden und Gutes zu bewirken.

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