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Wegbereiter für ein aktives Pfarrleben

St. Konrad verabschiedet langjährige Mitglieder der Kirchenverwaltung

Nach der Kirchenverwaltungswahl im letzten Jahr gibt es in St. Konrad nun einige Veränderungen. Neubesetzungen auf der einen Seite, auf der anderen scheiden nun einige engagierte Mitglieder aus, die ehrenamtlich in diesem Gremium tätig waren: Ingrid Maier seit 1994, Markus Neukirchinger seit 2006, Willi Rienesl seit 2012, Peter Rösch seit 2012. Pfarrer August Lindmeier bedankte sich im Rahmen eines Gottesdienstes für ihren Dienst. Sie hätten die materiellen Voraussetzungen geschaffen für eine gute Seelsorge und ein aktives Pfarrleben, gleichzeitig Zeugnis abgelegt für ihr Christsein.


Dankeschön für jahrzehntelangen Einsatz (v.l.) Pfarrer August Lindmeier, Reinhard Aigner und Olga Kuhls. Fotos: privat


Die Pfarrei verabschiedete auch (v.l.) Peter Rösch, Ingrid Maier, Willi Rienesl und Markus Neukirchinger.

 

Eine besondere Laudatio ließ er dem langjährigen Kirchenpfleger Reinhard Aigner angedeihen. Dieser stellt gewissermaßen eine Institution dar, viele der jüngeren Mitglieder der Pfarrgemeinde verbinden mit dem Begriff Kirchenverwaltung automatisch den Namen Aigner. Seit Juni 1987 hat dieser sich um die profanen Aufgaben in der Pfarrkirche und um sie herum gekümmert. Und da gab es viele "Baustellen", z.B. die Instandhaltung und Renovierung der Pfarrkirche und des Pfarrhauses, der Sturmbergkapelle, auch Kanalarbeiten gehörten dazu, um nur einige der jeweils erforderlichen Arbeiten zu nennen. Der Katalog der To-do-Liste könnte lang werden, wolle man ihn ausführlich darstellen. Das alles beinhaltete viele Gespräche und Vorverhandlungen mit dem Diözesanbauamt, der Finanzkammer, den Behörden und den beteiligten Firmen. Dieses Ehrenamt 32 Jahre lang mit Sorgfalt und Umsicht wahrzunehmen verlange großes Engagement, noch mehr Zeit und ganz viel Herzblut. Pfarrer August Lindmeier dankte Reinhard Aigner für seine eingebrachte Kompetenz und seine Einsatzbereitschaft, nicht ohne das angenehme menschliche Miteinander zu erwähnen.

Auf zwei Stützen müsse sich ein Pfarrer verlassen können, so die Worte der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Olga Kuhls, damit einem Pfarrer Luft und Raum für Arbeiten in der Seelsorge bleiben. Diese beiden Säulen seien die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat. Für den Außenstehenden sei der Umfang der hier zu erledigenden Tätigkeiten nicht immer erkennbar. In diesem Wissen dankte auch sie dem scheidenden Kirchenpfleger und betonte zudem die stets kollegiale Zusammenarbeit.

Einen nicht unerheblichen Teil des Arbeitsbereichs von R. Aigner stellte der Kindergarten dar. Bei allen anfallenden Problemen war er Ansprechpartner, der nach einer Lösung suchte und diese meist auch fand. So versteht sich auch der Aufmarsch des Kindergartens mit dem gesamten Betreuerteam unter der Leitung von Doris Stöhrer. Bei der Verabschiedung wollte man dabei sein. Als Zeichen einer gewachsenen Verbundenheit überraschte die Truppe mit einem umgedichteten Lied. Sichtlich gerührt von dieser Aktion versprach er den begonnenen Neubau des Kindergartens auch nach seinem Ausscheiden als Mitglied der Pfarrverwaltung noch zu Ende zu führen. Im anhaltenden Applaus der Kirchenbesucher spiegelte sich die große Anerkennung seines langjährigen Einsatzes auch von Seiten der Gemeinde.




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